Thomas Hippe alias Jazzy-T Blues Harp / Mundharmonika Live - Studio - Unterricht
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Die Leichtigkeit im Ton

Für die perfekte Interpretation von Tönen ist ein unverkrampfter, lockerer und leichter Ton elementar. Ansonsten klingt der Sound trotz Einbindung der akustischen Effekte gedämpft und schwerfällig.

 

Um dies zu üben, kann man folgendermaßen vorgehen:  

 

Der erste Schritt:

 

  • Stellt Euch eine Feder vor, die Ihr nur mit einem leichten Luftstrom in der Schwebe haltet, anstatt sie mühsam von unten hochzuziehen und verkrampft in der Position zu halten.
  • Beim Saxophon hat man mir beigebracht, mit einem gedachten Lächeln auf den Lippen zu spielen, da so alle Muskelpartien, die den Ton beeinflussen könnten, entspannt sind. Dann gilt es, den Luftstrom ruhig und entspannt für die Tonproduktion anzusetzen, denn jedes zuviel bedeutet eine ungewollte tonale Veränderung. Auf der Harp ist es genauso.
  • Dieser Ansatz ist schwer, aber für ein perfektes Spiel unerlässlich. Deshalb lasst Euch hierfür Zeit.
  • Macht von Euch in dem Moment eine Aufnahme, wenn der Sound für Euch gerade richtig gut ist. Hört dann die Aufnahme ab und analysiert eventuelle Problemfelder. Wenn Probleme auftreten, versucht immer nur erst ein Thema zu verbessern, dann das nächste usw.
  • So geht es sehr schnell, bis alle Töne nur so im Luftstrom fliegen und damit ganz leicht und unverkrampft erklingen.

 

Letztendlich würde ich empfehlen, immer wieder bewusst vor einem Spiegel zu spielen. So kann man ganz schnell feststellen, ob man auch optisch beim Spiel verkrampft.

 

Der zweite Schritt:

 

  • Ist der Ton dann leicht, kräftig und klar, kann z.B. die Dynamik, der Wechsel zwischen einem lauten und leisen Ton, ins Spiel intergriert werden. So ergibt sich bereits ein völlig neues Klanguniversum.
  • Stellt Euch dabei vor, Ihr würdet eine Geschichte erzählen, bei der Ihr das Publikum fesseln wollt. Um dies zu erreichen, sind Betonungen mit Laut und Leise extrem wichtig.      

 

Der dritte Schritt:

 

  • Als nächstes können die akustischen Effekte mit Hand- und Kehlkopfvibrato, Mundholraumveränderung usw. eingebunden werden.
  • Dadurch wird ein weiteres Klanguniversum aufgestoßen, das Spiel noch perfekter, klarer und energetischer.  

 

Der vierte Schritt:

 

  • Dann kommen ggf. noch interessante Techniken wie Intervalle, Akkorde, Bending und Doppeltöne hinzu. Diese ergeben in Verbindung mit der Dynamik, dem leichten Ton und den Effekten eine ganz neue klangliche Erfahrung.  

 

Der fünfte Schritt:

 

  • Versucht völlig unverkrampft zu spielen indem es Euch im Idealfall völlig egal ist, wer im Moment gerade zuhören könnte. Diese "Schmerzfreiheit" ist ein extrem schwieriger Prozess, aber elementar für einen richtig guten Sound.   

 

Das alles macht das Spiel wieder spannender, facettenreicher und vom Sound her unschlagbar. Dabei ist es nicht wichtig, so viele Töne wie möglich zu spielen, sondern jeden Ton perfekt und mit voller Begeisterung in all seinen möglichen Schattierungen zu intonieren.

  

Dieses Thema klingt im ersten Moment sehr schlicht, es ist dennoch sehr aufwendig zu üben, schwierig ins Spiel zu integrieren und für einen perfekten Sound unabdingbar.

 

Genießt jeden noch so kleinen Erfolg in jedem Ton. Euer Spiel wird sich dann in Kürze ganz anders anhören. Die Leichtigkeit im Ton ist sozusagen das Tüpfelchen auf dem „I“.

 

Hier ist das Video zu diesem Thema:

 

https://youtu.be/ZAp5P5cHtG8

Kontakt

Thomas Hippe

alias Jazzy-T
Hohenklingenstr. 29
81375 München

Meine Töchter beim Blues Harp spielen
Mein Sohn in frühen Jahren beim musizieren.

Telefon: 

089-23965727

0171-6583670

 

e-mail:

hippethomas@hotmail.com

hippethomas@gmx.de

 

Skype:

hippethomas@hotmail.com

 

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